RadiologieKurzfassung, frei lesbar

Die Panoramaaufnahme systematisch befunden

Die Aufnahme mit dem größten Bildausschnitt und dem größten Risiko, etwas zu übersehen, weil der Blick beim ersten Auffälligen hängen bleibt.

  • 7 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 4 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Warum eine feste Reihenfolge nötig istDer Bildausschnitt ist zu groß für den freien Blick.
  2. Wie die Reihenfolge aussiehtDrei Durchgänge.
  3. Was am häufigsten übersehen wirdVier Bereiche.
  4. Welcher Zufallsbefund medizinisch bedeutsam istEr liegt außerhalb des Kiefers.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Panoramaaufnahme wird in drei festen Durchgängen befundet: Zähne, Knochen und Strukturen, dann alles Übrige.
  • Übersehen werden am häufigsten retinierte Zähne, Kieferhöhlenverschattungen, Asymmetrien und Befunde am Bildrand.
  • Verkalkungen im Bereich der Halsschlagader sind ein medizinisch bedeutsamer Zufallsbefund.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Wie gehe ich sicher, dass ich nichts übersehe?“mit Zugang
  3. 3KernwissenDie drei Durchgängemit Zugang
  4. 4ZufallsbefundDer Zufallsbefund außerhalb des Kiefersmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Perschbacher S: Interpretation of panoramic radiographs. Australian Dental Journal 2012; 57(Suppl 1): 40–45 — Befundungsreihenfolge, anatomische Strukturen und typische Zufallsbefunde. DOI
  2. Schroder AGD, de Araujo CM, Guariza-Filho O, Flores-Mir C, de Luca Canto G, Porporatti AL: Diagnostic accuracy of panoramic radiography in the detection of calcified carotid artery atheroma: a meta-analysis. Clinical Oral Investigations 2019; 23(5): 2021–2040 — Erscheinungsbild, Häufigkeit und die Bedeutung für die interdisziplinäre Abklärung. DOI
  3. Duncan HF, Kirkevang LL, Peters OA et al. Treatment of pulpal and apical disease: the European Society of Endodontology (ESE) S3-level clinical practice guideline. International Endodontic Journal 2023; 56 (Suppl 3): 238–295. DOI
  4. Caton JG, Armitage G, Berglundh T et al. A new classification scheme for periodontal and peri-implant diseases and conditions. Journal of Clinical Periodontology 2018; 45 (Suppl 20): S1–S8 (Stadien- und Gradeinteilung einschließlich des radiologischen Knochenverlusts). DOI

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.