NotfälleKurzfassung, frei lesbar

Akute Kiefergelenkblockierung

Zwei Befunde, die verwechselt werden und deren Behandlung gegensätzlich ist. Die Unterscheidung ist einfach, wenn man sie kennt.

  • 6 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 3 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Welche zwei Befunde zu trennen sindDer Mund geht nicht auf oder nicht zu.
  2. Was bei der Blockierung passiertEin Gelenkbestandteil sitzt im Weg.
  3. Wie die Reposition versucht wirdOhne Kraft.
  4. Wann überwiesen wirdUnd warum nicht mit Gewalt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Geht der Mund nicht auf, liegt meist eine Kiefergelenkblockierung durch anterior verlagerten Diskus vor, geht er nicht zu, eine Luxation.
  • Die Repositionsrichtungen sind entgegengesetzt: bei Blockierung nach unten und vorn, bei Luxation nach unten und hinten.
  • Repositioniert wird ohne Kraft, gelingt es nicht, wird überwiesen.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Diesmal geht es nicht mehr auf!“mit Zugang
  3. 3KernwissenDie beiden Befundemit Zugang
  4. 4RepositionWie die Reposition versucht wirdmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Schiffman E, Ohrbach R, Truelove E et al.: Diagnostic Criteria for Temporomandibular Disorders (DC/TMD) for Clinical and Research Applications. Journal of Oral & Facial Pain and Headache 2014; 28(1): 6–27 — strukturierte Einordnung muskulärer und artikulärer Ursachen. DOI
  2. Prechel U, Ottl P, Ahlers OM, Neff A: Die Behandlung der Kiefergelenkluxation. Deutsches Ärzteblatt International 2018; 115(5): 59–64 — Erkennung der Luxation und Repositionsvorgehen. DOI
  3. Bürgerliches Gesetzbuch §§ 630c bis 630f — Informations-, Aufklärungs- und Dokumentationspflichten.

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.