ParodontologieKurzfassung, frei lesbar

Halitosis

Ein Vorstellungsgrund, bei dem die häufigste Ursache woanders liegt, als die meisten vermuten, und bei dem eine einzelne Substanz verrät, ob der Mund überhaupt der richtige Ort ist.

  • 6 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 5 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Wo die Ursachen tatsächlich liegenÜberwiegend intraoral, und dort meist an einer Stelle.
  2. Wie du die Ursache eingrenztZwei Handgriffe, die den Bereich einkreisen.
  3. Welche Substanz auf eine andere Ursache zeigtSie unterscheidet intraoral von extraoral.
  4. Was zu tun ist, wenn nichts zu riechen istDann liegt ein eigenes Krankheitsbild vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Halitosis hat überwiegend eine Ursache im Mund, die häufigste einzelne Quelle ist der Zungenbelag.
  • Erzeugt wird der Geruch von flüchtigen Schwefelverbindungen anaerober Bakterien.
  • Dimethylsulfid spricht eher für eine Ursache außerhalb des Mundes, Mundwasser überdeckt den Geruch nur.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Meine Frau sagt, ich rieche aus dem Mund“mit Zugang
  3. 3KernwissenWo die Ursachen liegenmit Zugang
  4. 4VorgehenWie du eingrenzt und behandelstmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Memon MA, Memon HA, Muhammad FE et al. Aetiology and associations of halitosis: A systematic review. Oral Diseases 2023; 29 (4): 1432–1438. DOI
  2. Quirynen M, Dadamio J, Van den Velde S, De Smit M, Dekeyser C, Van Tornout M, Vandekerckhove B: Characteristics of 2000 patients who visited a halitosis clinic. Journal of Clinical Periodontology 2009; 36(11): 970–975 — Verteilung der intraoralen Ursachen auf Zungenbelag, gingivale und parodontale Erkrankungen sowie deren Kombination. DOI
  3. Yaegaki K, Coil JM: Examination, classification, and treatment of halitosis – clinical perspectives. Journal of the Canadian Dental Association 2000; 66(5): 257–261 — organoleptische Bewertung als Referenzverfahren, Einteilung in echte Halitosis, Pseudohalitosis und Halitophobie sowie die Bedeutung einzelner flüchtiger Schwefelverbindungen für die Ursachenzuordnung. PubMed
  4. Kumbargere Nagraj S, Eachempati P, Uma E, Singh VP, Ismail NM, Varghese E. Interventions for managing halitosis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2019; CD012213. DOI
  5. Sanz M, Herrera D, Kebschull M et al. Treatment of stage I–III periodontitis: The EFP S3-level clinical practice guideline. Journal of Clinical Periodontology 2020; 47 (Suppl 22): 4–60. DOI

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.