KieferorthopädieKurzfassung, frei lesbar

Funktionskieferorthopädie Grundlagen

Eltern fragen, was eine „Funktionsspange“ ist und warum sie anders wirkt als eine feste Spange. Mit verstandenem Wirkprinzip gelingt die Erklärung in zwei Sätzen.

  • 6 Minuten
  • Grundlagen
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 4 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Was diese Geräte anders machenSie nutzen Muskelkraft und Wachstum.
  2. Warum sie nur im Wachstum wirkenOhne Umbau kein Ergebnis.
  3. Welche Befunde infrage kommenVier Gruppen mit unterschiedlicher Evidenz.
  4. Wie du es Eltern erklärstOhne mehr zu versprechen, als belegt ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein funktionskieferorthopädisches Gerät hält den Unterkiefer in einer veränderten Position, die Muskulatur und das Wachstum leisten die Arbeit.
  • Ohne Wachstum findet kein nennenswerter Umbau statt.
  • Ein erheblicher Teil der Korrektur ist dentoalveolär, der skelettale Effekt fällt in Studien meist gering aus.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Wie erkläre ich das den Eltern?“mit Zugang
  3. 3KernwissenDas Wirkprinzipmit Zugang
  4. 4GesprächWie du es erklärstmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. S3-Leitlinie „Ideale Behandlungszeitpunkte kieferorthopädischer Anomalien“, AWMF-Register-Nr. 083-038, Stand Dezember 2021, gültig bis Dezember 2026. Federführend Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie und DGZMK. AWMF
  2. Batista KBSL, Thiruvenkatachari B, Harrison JE, O’Brien KD. Orthodontic treatment for prominent upper front teeth (Class II malocclusion) in children and adolescents. Cochrane Database of Systematic Reviews 2018; (3): CD003452. DOI
  3. Baccetti T, Franchi L, McNamara JA. The cervical vertebral maturation (CVM) method for the assessment of optimal treatment timing in dentofacial orthopedics. Seminars in Orthodontics 2005; 11: 119–129.
  4. Bürgerliches Gesetzbuch §§ 630c bis 630f — Informations-, Aufklärungs- und Dokumentationspflichten.

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.