KinderzahnheilkundeKurzfassung, frei lesbar

Fluoridierung nach Alter und Risiko

Zu kaum einem Thema kursieren so viele veraltete Zahlen. Seit 2021 gibt es gemeinsame Empfehlungen von Kinder- und Zahnärzten, und sie weichen von dem ab, was viele gelernt haben.

  • 7 Minuten
  • Grundlagen
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 5 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Was seit 2021 giltEine Konzentration für alle Altersstufen, zwei Mengen.
  2. Was nicht mehr empfohlen wirdEine Konzentration ist ganz aus den Empfehlungen verschwunden.
  3. Warum Tabletten und Zahnpasta sich ausschließenDie Aufnahme addiert sich.
  4. Wie sicher das istDie Fachgesellschaft hat dazu ausdrücklich Stellung genommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit den Empfehlungen des Netzwerks „Gesund ins Leben“ von 2021 wird ab dem ersten Zahn Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid empfohlen, bis 24 Monate reiskorngroß, danach erbsengroß.
  • Zahnpasta mit 500 ppm ist darin nicht mehr vorgesehen; für Kinder ab sechs Jahren nennt die europäische Fachgesellschaft EAPD 1.450 ppm.
  • Fluoridtabletten und fluoridhaltige Zahnpasta werden nicht kombiniert.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Ist das zu viel?“mit Zugang
  3. 3KernwissenWas seit 2021 giltmit Zugang
  4. 4BeratungWas du im Fall konkret sagstmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

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Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Berg B, Cremer M, Flothkötter M, Koletzko B, Krämer N, Krawinkel M et al. Kariesprävention im Säuglings- und frühen Kindesalter. Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben. Monatsschrift Kinderheilkunde 2021; 169 (6): 550–558. DOI
  2. S2k-Leitlinie „Fluoridierungsmaßnahmen zur Kariesprophylaxe“, AWMF-Register-Nr. 083-001, federführend DGZMK, DGZ und DGKiZ. (Hinweis: Stand Januar 2013, Gültigkeit abgelaufen.) AWMF
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung. Für gesunde Zähne: Fluorid-Vorbeugung bei Säuglingen und Kleinkindern. Stellungnahme zur Abwägung zwischen Kariesprävention und Fluoroserisiko. BfR
  4. Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnmedizin. Stellungnahme zum Sicherheitsspielraum der Fluoridempfehlungen von 2021.
  5. Toumba KJ, Twetman S, Splieth C, Parnell C, van Loveren C, Lygidakis NA. Guidelines on the use of fluoride for caries prevention in children: an updated EAPD policy document. European Archives of Paediatric Dentistry 2019; 20 (6): 507–516. DOI

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.