ImplantologieKurzfassung, frei lesbar

Rauchen und Implantat

Der häufigste beeinflussbare Risikofaktor. Der Patient kann hier selbst etwas ändern, das schon nach wenigen Wochen wirkt.

  • 6 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 3 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Wo das Risiko konkret liegtZwei Phasen, zwei verschiedene Mechanismen.
  2. Warum es keine absolute Kontraindikation istUnd was daraus für die Aufklärung folgt.
  3. Was ein Rauchstopp um den Eingriff bringtUnd warum die Zeiträume so gewählt sind.
  4. Wie du es ansprichstAls Teil der Behandlung, ohne Moralisieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rauchen ist der häufigste beeinflussbare Risikofaktor in der Implantologie, aber keine absolute Kontraindikation.
  • Es stört früh die Wundheilung und Osseointegration und gilt langfristig als Risikoindikator für Periimplantitis.
  • Ein Rauchstopp um den Eingriff verbessert die Einheilbedingungen, die Tabakentwöhnung ist laut EFP-Leitlinie Teil von Prävention und Therapie.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Das wird doch kein Problem sein“mit Zugang
  3. 3KernwissenZwei Phasen, zwei Mechanismenmit Zugang
  4. 4GespraechWie du es ansprichstmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Herrera D, Berglundh T, Schwarz F et al. Prevention and treatment of peri-implant diseases: The EFP S3 level clinical practice guideline. Journal of Clinical Periodontology 2023; 50 (Suppl 26): 4–76.
  2. S3-Leitlinie „Die Behandlung periimplantärer Infektionen an Zahnimplantaten", AWMF-Registernummer 083-023, Stand Dezember 2022, federführend DGI und DGZMK. AWMF
  3. Bürgerliches Gesetzbuch §§ 630a bis 630f — Behandlungsvertrag, Aufklärung über Alternativen und Risiken sowie Dokumentation.

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.