ImplantologieKurzfassung, frei lesbar

Knochenantiresorptiva und Implantat

Die Leitlinie zu dieser Frage wurde 2026 aktualisiert. Sie räumt mit zwei Vorstellungen auf, die sich in der Praxis hartnäckig halten.

  • 7 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 4 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Was die Risikoeinschätzung tatsächlich bestimmtVor allem die Indikation; die Dauer ist nur ein Faktor.
  2. Warum die Bestimmung von Knochenmarkern nicht empfohlen wirdDie Aussagekraft ist nicht belegt.
  3. Wie die aktuelle Fassung Risiken einordnetDifferenziert statt absolut.
  4. Was in die Aufklärung gehörtEin Risiko, das der Eingriff selbst auslösen kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei Implantaten unter Antiresorptiva bestimmt die Indikation das Risiko am stärksten: osteologisch niedrig dosiert oder onkologisch hochdosiert.
  • Die 2026 aktualisierte S3-Leitlinie ordnet Patienten in Risikogruppen statt in feste Ja-oder-Nein-Grenzen.
  • Die Bestimmung von Knochenumbaumarkern wird zur Risikoeinschätzung nicht empfohlen.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Meine Freundin hat auch Bisphosphonate“mit Zugang
  3. 3KernwissenWas die Risikoeinschätzung bestimmtmit Zugang
  4. 4AufklaerungWas in die Aufklärung gehörtmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. S3-Leitlinie „Zahnimplantate bei medikamentöser Behandlung mit Knochenantiresorptiva (inkl. Bisphosphonate)“, AWMF-Register-Nr. 083-026, aktualisierte Fassung Stand März 2026, gültig bis März 2031. Federführend DGI und DGZMK. AWMF
  2. S3-Leitlinie „Antiresorptiva-assoziierte Kiefernekrosen (AR-ONJ)“, AWMF-Register-Nr. 007-091, federführend DGMKG und DGZMK. (Hinweis: Stand Dezember 2018, Gültigkeit abgelaufen.) AWMF
  3. Bürgerliches Gesetzbuch §§ 630a bis 630f — Behandlungsvertrag, Aufklärung über Alternativen und Risiken sowie Dokumentation.
  4. Fachinformation des jeweils eingenommenen Präparats zu Bisphosphonaten und Denosumab — maßgebliche Angaben zu Wirkstoff, Applikationsform und Risikoprofil.

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.