ImplantologieKurzfassung, frei lesbar

Die implantologische Anamnese

Eine Patientin, die „Tabletten für die Knochen“ nimmt, braucht eine gezieltere Anamnese als jede andere. Sechs Fragen entscheiden darüber, ob überhaupt implantiert wird.

  • 7 Minuten
  • Grundlagen
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 5 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Welche sechs Fragen gestellt werdenUnd warum eine davon oft nicht beantwortet werden kann.
  2. Warum du den Medikationsplan sehen willstDie Erinnerung reicht bei keinem dieser Präparate.
  3. Wie Risiken heute eingeordnet werdenDifferenziert statt absolut.
  4. Was in die Dokumentation gehörtDie Anamnese ist die Grundlage jeder späteren Beurteilung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor einer Implantation werden antiresorptive Therapie, Diabetes, Bestrahlung im Kopf-Hals-Bereich, Immunsuppression, Gerinnungshemmung und Rauchen gezielt erfragt.
  • Bei Antiresorptiva zählen Präparat, Applikationsweg, Dauer und Indikation, deshalb wird der Medikationsplan eingesehen.
  • Feste absolute Kontraindikationen sind weitgehend einer abgestuften Risikoeinschätzung gewichen.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Tabletten für die Knochen“mit Zugang
  3. 3KernwissenDie sechs Fragenmit Zugang
  4. 4DokumentationWas in die Dokumentation gehörtmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. S3-Leitlinie „Zahnimplantate bei medikamentöser Behandlung mit Knochenantiresorptiva (inkl. Bisphosphonate)“, AWMF-Register-Nr. 083-026, aktualisierte Fassung Stand März 2026, gültig bis März 2031. Federführend DGI und DGZMK. AWMF
  2. S3-Leitlinie „Zahnimplantate bei Diabetes mellitus“, AWMF-Register-Nr. 083-025, Stand Dezember 2022, gültig bis Dezember 2027. Federführend Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) und DGZMK. AWMF
  3. S3-Leitlinie „Dentale Implantate bei Patienten mit Immundefizienz“, AWMF-Register-Nr. 083-034, federführend DGI und DGZMK. (Hinweis: Stand Juli 2019, Gültigkeit seit Juni 2024 abgelaufen.) AWMF
  4. Bürgerliches Gesetzbuch §§ 630a bis 630f — Behandlungsvertrag, Aufklärung über Alternativen und Risiken sowie Dokumentation.
  5. Fachinformation des jeweils eingenommenen Präparats zu Bisphosphonaten — maßgebliche Angaben zu Wirkstoff, Applikationsform und Risikoprofil.

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.