ImplantologieKurzfassung, frei lesbar

Abrechnung in der Implantologie

Eine Kollegin plant ihre erste Implantatversorgung und weiß nicht, wie sie abrechnet. Mehr als eine Ziffernliste hilft ihr die Systematik dahinter und die Kenntnis der Stelle, die verbindlich Auskunft gibt.

  • 6 Minuten
  • Grundlagen
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 4 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Warum die Implantologie privat abgerechnet wirdUnd was die eine Ausnahme betrifft.
  2. Wie die Leistungen gegliedert sindVier Phasen mit eigenen Positionen.
  3. Wann analog berechnet wirdUnd was dann zu begründen ist.
  4. Wo du verbindliche Auskunft bekommstEine Merkliste reicht nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Implantologische Leistungen werden nach Abschnitt K der GOZ privat abgerechnet, auch bei gesetzlich Versicherten.
  • Nur in seltenen Ausnahmeindikationen der G-BA-Richtlinie übernimmt die Kasse die Implantatversorgung als Sachleistung.
  • Für die Suprakonstruktion besteht ein befundorientierter Festzuschuss, im Zweifel gibt die Zahnärztekammer verbindlich Auskunft.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Welche Positionen setze ich an?“mit Zugang
  3. 3KernwissenWarum privat abgerechnet wirdmit Zugang
  4. 4AuskunftWo du verbindliche Auskunft bekommstmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) — einschließlich des Abschnitts zu implantologischen Leistungen sowie der Regelungen zu Analogberechnung, Steigerungssatz und Heil- und Kostenplan.
  2. Kommentierungen zur GOZ und Abrechnungshinweise der Bundeszahnärztekammer und der Landeszahnärztekammern — verbindliche Auskunft zu Auslegungsfragen im Einzelfall.
  3. Bürgerliches Gesetzbuch § 630c Absatz 3 — wirtschaftliche Informationspflicht: Hinweis auf voraussichtliche Kosten in Textform, wenn eine vollständige Kostenübernahme nicht gesichert ist.
  4. S3-Leitlinie „Indikationen zur implantologischen 3D-Röntgendiagnostik und navigationsgestützten Implantologie", AWMF-Registernummer 083-011, Stand Januar 2021, federführend DGI und DGZMK; Gültigkeit seit Januar 2026 abgelaufen. Für die Indikation der DVT gilt aktuell die S2k-Leitlinie „Dentale digitale Volumentomographie“, AWMF-Register-Nr. 083-005, Stand Dezember 2022. AWMF

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.