ChirurgieKurzfassung, frei lesbar

Der Patient unter Antikoagulation

Ein Grundsatz, der die häufigste Fehlentscheidung verhindert, und ein Vorgehen, das ohne Absetzen auskommt.

  • 7 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 2 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Warum nicht abgesetzt wirdDie Risiken sind ungleich verteilt.
  2. Was für welche Substanzgruppe giltDrei Gruppen, drei Vorgehen.
  3. Was lokale Hämostase konkret bedeutetFünf Maßnahmen.
  4. Wann Rücksprache erforderlich istUnd was besprochen wird.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einfachen zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen wird eine Antikoagulation in aller Regel fortgeführt.
  • Eine Nachblutung lässt sich lokal beherrschen, ein thromboembolisches Ereignis nach dem Absetzen nicht.
  • Was konkret gilt, hängt von der Substanzgruppe ab: Thrombozytenaggregationshemmer, Vitamin-K-Antagonisten und direkte orale Antikoagulanzien werden unterschiedlich gehandhabt.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Was machen Sie jetzt?“mit Zugang
  3. 3KernwissenWarum nicht abgesetzt wirdmit Zugang
  4. 4HaemostaseWas lokale Hämostase konkret bedeutetmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. S3-Leitlinie „Zahnärztliche Chirurgie unter oraler Antikoagulation/Thrombozytenaggregationshemmung“, AWMF-Register-Nr. 083-018, federführend DGZMK und DGMKG. (Hinweis: Gültigkeit dieser Fassung abgelaufen.) AWMF
  2. Bürgerliches Gesetzbuch § 630f und § 630h — Dokumentationspflicht und Beweislastregelungen.

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.