ImplantologieKurzfassung, frei lesbar

Die Aufklärung vor der Implantation

Was besprochen werden muss, steht im Gesetz. Die beiden Anforderungen, an denen Aufklärungen am häufigsten scheitern, betreffen allerdings die Form: Zeitpunkt und Gespräch.

  • 7 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 4 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Was das Gesetz verlangtFünf Inhalte, klar benannt.
  2. Was „rechtzeitig“ bedeutetEin Maßstab statt einer Frist.
  3. Warum das Formular allein nicht genügtDas Gespräch ist die Pflicht.
  4. Welche Risiken implantatspezifisch dazukommenUnd welches oft fehlt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Aufklärung vor der Implantation erfolgt mündlich und so rechtzeitig, dass der Patient wohlüberlegt entscheiden kann (§ 630e BGB).
  • Ein unterschriebener Bogen ergänzt das Gespräch, ersetzt es aber nicht.
  • Implantatspezifisch gehört auch die Periimplantitis in die Aufklärung.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Was kann denn alles schiefgehen?“mit Zugang
  3. 3KernwissenWas das Gesetz verlangtmit Zugang
  4. 4RisikenWelche Risiken implantatspezifisch dazukommenmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

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Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Bürgerliches Gesetzbuch § 630e — Aufklärungspflichten: Inhalt, Rechtzeitigkeit, Verständlichkeit, mündliche Erläuterung und Aushändigung von Unterlagen.
  2. Bürgerliches Gesetzbuch § 630f und § 630h — Dokumentationspflicht sowie die Beweislastregelungen bei Behandlungs- und Aufklärungsfehlern.
  3. Herrera D, Berglundh T, Schwarz F et al. Prevention and treatment of peri-implant diseases: The EFP S3 level clinical practice guideline. Journal of Clinical Periodontology 2023; 50 (Suppl 26): 4–76.
  4. S3-Leitlinie „Zahnimplantate bei medikamentöser Behandlung mit Knochenantiresorptiva“, AWMF-Register-Nr. 083-026, aktualisierte Fassung Stand März 2026. AWMF

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.