ImplantologieKurzfassung, frei lesbar

Schraubenlockerung und Schraubenfraktur

Eine der häufigsten technischen Komplikationen. Hier ist die zweite Lockerung wichtiger als die erste.

  • 7 Minuten
  • 3 Selbstcheck-Fragen
  • 4 Quellen
  • Stand 29.10.2026

Was du danach erklären kannst

  1. Warum sich Schrauben überhaupt lockernVorspannung und was sie aufhebt.
  2. Was beim ersten Mal genügtUnd warum das Anzugsdrehmoment eine Vorgabe ist.
  3. Warum die Wiederholung anders zu bewerten istSie ist ein Symptom.
  4. Was bei einer Fraktur folgtEin Aufwand, der sich vermeiden lässt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schraubenlockerung ist eine der häufigsten technischen Komplikationen, Ursachen sind etwa falsches Drehmoment, Überlastung, Bruxismus oder fehlende Passivität.
  • Beim ersten Mal wird die Schraube ersetzt und mit kalibrierter Drehmomentratsche auf den Herstellerwert angezogen.
  • Eine wiederholte Lockerung ist ein Symptom, dessen Ursache gesucht wird, sonst droht die Schraubenfraktur.

So geht die Lektion weiter

Mit Zugang arbeitest du dich Schritt für Schritt durch einen Patientenfall und prüfst am Ende, ob es sitzt.

  1. 1LernzielWas du danach erklären kannstoben frei
  2. 2Ausgangslage„Die wackelt schon wieder“mit Zugang
  3. 3KernwissenWarum sich Schrauben lockernmit Zugang
  4. 4WiederholungWarum die Wiederholung anders zu bewerten istmit Zugang
  5. 5SelbstcheckDrei Fragenmit Zugang
  6. 6Merksatz und QuellenDas, was hängenbleiben sollmit Zugang

Über 500 Lektionen. Alle so gebaut.

Jede mit Patientenfall, Selbstcheck und geprüften Quellen. Für das klinische Studium und die Assistenzzeit.

Quellen

  1. Pjetursson BE, Thoma D, Jung R, Zwahlen M, Zembic A: A systematic review of the survival and complication rates of implant-supported fixed dental prostheses (FDPs) after a mean observation period of at least 5 years. Clinical Oral Implants Research 2012; 23(Suppl. 6): 22–38 — Häufigkeit technischer Komplikationen im Fünf- und Zehnjahresverlauf. DOI
  2. Gebrauchsanweisung und prothetisches Handbuch des verwendeten Implantat- und Attachmentsystems Sie sind für Anzugsdrehmomente, Ersatzkomponenten, Retentionsstärken und Wartungsintervalle die maßgebliche Quelle.
  3. Koyano K, Esaki D: Occlusion on oral implants – current clinical guidelines. Journal of Oral Rehabilitation 2015; 42(2): 153–161 — okklusale Gestaltung und Vermeidung von Überlastung. DOI
  4. S3-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung von Bruxismus“, AWMF-Registernummer 083-027, Stand Januar 2026, federführend DGFDT und DGZMK. AWMF

Erstellt mit KI-Unterstützung, geprüft von einer approbierten Zahnärztin. Stand 29.10.2026.